
Das Stadtumbau-Portal ist ein Angebot für alle, die zum weiten Themenfeld des Stadtumbaus in Deutschland eine Orientierung suchen. Ziel dieses Internetangebotes des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist es, Zugang zu einschlägigen Seiten im Internet zu weisen.
Im Sinne eines "Portals" stellt es keine zusätzlichen Inhalte bereit, sondern öffnet die Tore zu den Angeboten des Bundes und der von ihm beauftragten Transferstellen. Es zeigt auch den Weg zu programm- und praxisbezogenen Angeboten Dritter, insbesondere der Länder. Es verweist zudem auf Forschungsergebnisse des BBSR, soweit sie wertvolle Impulse für die städtebauliche Praxis anbieten.


In diesem 2002 eingerichteten Programmbereich der Städtebau- förderung werden Rückbau und Aufwertung in den ostdeutschen Städten und Gemeinden durchgeführt. Die vom BMVBS/BBR beauftragte Bundestransferstelle (IRS, Erkner) informiert über das Programm und die Umsetzung.
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Dieser Programmbereich ist 2004 vom Bund und den westlichen Ländern eingerichtet worden. Auf der Grundlage eines gemeinsamen Leitfadens setzen die Länder regional unterschiedliche Schwerpunkte zur Stärkung des örtlichen Strukturwandels. Die Internetseite der Bundestransferstelle (FORUM GmbH, Oldenburg) gibt einen Überblick und bietet Verweise an.
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Laufende Projekte
Eigentümerstandortgemeinschaften im Stadtumbau - Vorbereitungs- und Qualifizierungsphase
Im Vorlauf zum geplanten ExWoSt-Forschungsfeld "Eigentümerstandortgemeinschaften im Stadtumbau" findet eine dreimonatige Vorbereitungs- und Qualifizierungsphase statt. Ziel ist die Erarbeitung von Empfehlungen zur Ausgestaltung des Forschungsfeldes und eines deutschlandweiten Überblicks über erste Erfahrungen, Diskussionen, Gesetze und Projekte zu diesem Thema.
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Integrierte Stadtentwicklung in Stadtregionen
Ansätze integrierter Stadtentwicklung gewinnen ebenso an Bedeutung wie intraregionale Kooperationsformen innerhalb von Stadtregionen. Während jedoch Konzepte der integrierten Quartiersentwicklung in der Praxis vielfach erprobt und intensiv beforscht sind, dies für gesamtstädtische Strategien noch in Maßen gilt, wird mit der Frage nach regionalen Verflechtungen integrierter Stadtentwicklung weitgehend Neuland betreten.
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Renaturierung als Strategie nachhaltiger Stadtentwicklung
IStadtentwicklung wird zunehmend durch die Gleichzeitigkeit und räumliche Nachbarschaft von Wachstums- und Schrumpfungsprozessen geprägt. Im Falle flächenhafter Abrisse von leer stehenden Wohngebäuden und nicht verwertbaren Gewerbebrachen gewinnen der konsequente Rückbau und die Aufwertung mit nachfolgenden Renaturierungsmaßnahmen an Bedeutung.
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Reurbanisierung der Innenstadt
Innenstädte wandeln sich. Seit Ende der 1990er Jahre zieht es den großflächigen Einzelhandel vermehrt in die Zentren. Nutzungskonkurrenzen und -konflikte, Funktionsverluste und Gebäudeleerstände beeinflussen mancherorts das Erscheinungsbild. Die entstehenden räumlichen Potenziale eröffnen wiederum Chancen für eine stadtverträgliche Nutzungsvielfalt: neue Spielräume für Wohnen, Tourismus, Kultur und Gastronomie im Herzen der Stadt. In der Studie werden aktuelle Probleme und Potenziale der Innenstädte analysiert sowie konzeptionelle Ansätze zur Problemlösung ausgewertet.
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Nutzung städtischer Freiflächen für erneuerbare Energien
Im Rahmen der Revitalisierung von Stadtbrachen und der Neunutzung von Freiflächen spielt die Nutzung erneuerbarer Energien kaum eine Rolle. Im Mittelpunkt stehen die Analyse und Bewertung der Potenziale, die sich aus der Verschneidung der Aufgabenbereiche Nutzung städtischer Flächenressourcen und Einsatz erneuerbarer Energien ergeben.
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Langzeitwirkung und Effektivierung der Städtebauförderung
Im Zuge der Entwicklung einer nationalen Stadtentwicklungspolitik wird die wirksamere Gestaltung der Förderprogramme gefordert. Vor diesem Hintergrund soll das Forschungsprojekt die langfristigen Wirkungen der städtebaulichen Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen untersuchen und Effektivierungspotenziale aufzeigen.
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Freiräume für Kinder und Jugendliche
Freiräume in der Stadt sind neben den Wohnungen gerade für Kinder und Jugendliche maßgebliche Aufenthaltsbereiche. Ihre Qualität hat Auswirkungen auf ihre psychische und physische Entwicklung und ist damit ein wichtiger Faktor für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung auch und gerade im Sinne von Kindern und Jugendlichen. Das Forschungsprojekt soll einen Überblick über aktuelle Tendenzen, gute Beispiele und Handlungsmöglichkeiten geben.
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Abgeschlossene Projekte
Stadtquartiere im Umbruch
Ziel des Forschungsfelds ist es, aus innovativen Modellvorhaben Hinweise für zukunftssichernde Strategien für solche Stadtteile zu gewinnen, in welchen hohe Bevölkerungsverluste zu Gebäudeleerständen und Brachen führen. Im Blickfeld stehen städtebauliche Entwicklungskonzepte und quartierbezogene Maßnahmen zum Rückbau von nicht mehr bedarfsgerechten Infrastruktureinrichtungen.
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Zwischennutzungen und Nischen im Städtebau als Beitrag für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung
Aufbauend auf dem Aufbau-Ost-Forschungsprojekt "Zwischennutzung und neue Freiflächen" werden vorbildliche Beispiele für bauliche und nichtbauliche Zwischen- und Nischennutzungen recherchiert und aufbereitet. Die systematischen Ansätze zur Steuerung temporärer Nutzungen in Stadtumbauprozessen werden ermittelt und zu übertragbaren Empfehlungen für die kommunale Praxis weiterentwickelt.
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Best Practices "Neue Urbanität auf alten Bahnflächen". Projektaufruf "Vom Reißbrett aufs Gleisbett". Städtebauliche Chancen und Risiken bei der Entwicklung von Bahnflächen - zentrenrelevante Areale
In fast jeder Kommune mit Bahnanschluss befinden sich Bahnflächen, die nicht mehr für betriebliche Zwecke benötigt werden. Diese Areale liegen häufig in städtebaulich integrierten Lagen und sind somit für die Stadtentwicklung von Bedeutung. In der Expertise ging es um die Zusammenstellung, Typisierung und Bewertung von Nutzungskonzepten auf Bahnflächen. Gute Projekte werden vorgestellt und Instrumente und Rahmenbedingungen, die zu positiven Entwicklungen führen können, erläutert.
Projekt ist abgeschlossen.
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Städte als Standortfaktor: Neue Stadtumbaupotenziale
Stadterneuerung und Stadtumbau sind ausgerichtet auf die Erhaltung, Nutzung und Stärkung innerstädtischer Flächen. Die sich immer schneller ändernden Anforderungen der Stadtbenutzer haben Auswirkungen auf die Nutzungszyklen städtischer Räume. Vor diesem Hintergrund sollten die Einflussfaktoren städtischer Bau- und Nutzungsstrukturen sowie die zeitliche Dimension der Nutzungszyklen ermittelt, zukünftige Potenziale des Stadtumbaus identifiziert und die Handlungsschwerpunkte dargestellt werden.
Projekt ist abgeschlossen.
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Zwischennutzung und neue Freiflächen
Im Projekt wurden ausgewählte Fallbeispiele für durchgeführte Zwischennutzungen und erfolgreiche Umnutzungen zu Freiflächen untersucht und dokumentiert. Die Fallbeispiele sollen Anregungen für die Entwicklung und praktische Umsetzung von Konzepten temporärer Nutzungen mit anschließender Umgestaltung zu neuen Freiräumen geben.
Projekt ist abgeschlossen
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Flächenrecycling in suburbanen Räumen: Akteursorientierte Handlungsstrategien und Arbeitshilfen
Die Masse der Brachflächen liegt nicht in zentralen Lagen, sondern am Stadtrand und in Streulagen. Diese Flächen sind ungleich schwerer zu revitalisieren. Eine "Image-Broschüre" zeigt Handlungsstrategien für verschiedene Akteursgruppen auf.
Projekt ist abgeschlossen.
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Flächenrecycling in suburbanen Räumen: Gute Beispiele des Flächenrecycling in suburbanen Räumen (Best-Practice-Studie)
Fast 90% aller Brachflächen in Ostdeutschland befinden sich außerhalb zentraler Lagen am Stadtrand und in Streulagen. Erstmals wurde deren Neunutzung unter dem Fokus Renaturierung auf Basis von 102 kommunalen Projektbeiträgen, 18 Fallstudien und Experteninterviews untersucht, dokumentiert und handlungsleitend typisiert.
Projekt ist abgeschlossen.
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Seit Anfang der 70er Jahre stellen Bund und Länder gemeinsam im Rahmen der Programme zur Städtebauförderung Finanzhilfen für Investitionen in die Erneuerung und Entwicklung der Städte und Gemeinden bereit. Damit soll die Funktion der Städte als Wirtschafts- und Wohnstandort gestärkt werden.
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Staedtebaufoerderung.info
Damit die Städte die neuen Aufgaben und Herausforderungen besser bewältigen können, unterstützt der Bund die Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen mit Programmen zur Städtebauförderung. Dazu gewährt der Bund den Ländern Finanzhilfen gemäß Artikel 104 b Grundgesetz, die durch Mittel der Länder und Kommunen ergänzt werden. Die Bundesfinanzhilfen werden den Ländern auf der Grundlage einer Verwaltungsvereinbarung (VV Städtebauförderung) zur Verfügung gestellt.
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Die Städte stehen zunehmend sowohl in den neuen, als auch in den alten Ländern auf Grund des wirtschaftlichen Strukturwandels, rückläufiger Bevölkerungszahlen, Wohnungsleerstands und der veränderten Zusammensetzung der Bevölkerung vor neuen städtebaulichen Herausforderungen. Das erfordert die Anpassung der städtebaulichen Strukturen an die Entwicklung von Bevölkerung und Wirtschaft auf der Grundlage von städtebaulichen Entwicklungskonzepten. Der Bund unterstützt Länder und Städte beim Stadtumbau und hat dazu die Städtebauförderungsprogramme Stadtumbau Ost (seit 2002) und Stadtumbau West (seit 2004) aufgelegt. Die neue Aufgabe Stadtumbau ist auch im Baugesetzbuch (BauGB) geregelt.
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Baden-Württemberg fördert im Rahmen des Programms „Stadtumbau West“ vor allem Kommunen, die vom wirtschaftlichen Strukturwandel oder Bevölkerungsrückgängen in besonderem Maße betroffen sind. Der Focus liegt hier auf größeren Brachflächen und Leerständen im Stadtgebiet, die einer neuen Nutzung zugeführt werden sollen.
Pilotstadt in Baden-Württemberg im ExWoSt Forschungsfeld ist die Stadt Albstadt, die sich als peripher gelegene Mittelstadt im ländlichen Raum auf die Belebung des Wirtschaftsstandortes durch Reaktivierung der innerstädtischen Industriebrachen und der Anpassung des Wohnungsbestandes konzentriert.
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Bayern fördert im Rahmen des „Stadtumbau West“ Maßnahmen zur Konversion (Militär-, Industrie-, Gewerbe-, Bahn-, Postflächen etc.) sowie Brachflächenentwicklungen und -umstrukturierungen. Ein räumlicher Schwerpunkt liegt in den nördlichen und östlichen strukturschwachen Gebieten, und hier in Klein- und Mittelstädten. Generell liegt der Schwerpunkt auf einer Bündelung strategischer Aufwertungsmaßnahmen.
Stadtumbaustrategie der Pilotstadt Selb im ExWoSt-Forschungsfeld sind (Zwischen-) Nutzungskonzepte für Industriebrachen, Aufwertung des öffentlichen Raums sowie Anpassung leerstehender Wohngebäude zur Wohnungsmarktkonsolidierung.
Die ländliche Gemeinde Wildflecken beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Rückbau und der Modernisierung von Wohnungsbeständen sowie der Erarbeitung einer Nutzungsperspektive für ein militärisches Konversionsgelände.
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Das Bundesland Berlin nimmt wegen seiner historischen und aktuellen Sonderstellung sowohl am Programmbereich Stadtumbau-Ost als auch am Programmbereich Stadtumbau-West teil.
Das Programm „Stadtumbau Ost“ fokussiert dabei die Problematik des Wohnungsleerstandes von 6,8 Prozent (IRS-Befragung 2006) bzw. die Gebiete, die besonders mit Wanderungsverlusten konfrontiert sind. Die Stadtumbaustrategien liegen hier in einem ausgewogenen Verhältnis von Aufwertungs- und Rückbaumaßnahmen, wobei eine Prioritätenverschiebung in Richtung Aufwertung zu erkennen ist. In Berlin sind bisher ca. 2.500 Wohnungen im Rahmen von Stadtumbau-Ost abgerissen worden.
Der Programmbereich „Stadtumbau West“ reagiert mit städtebaulichen Maßnahmen auf die Veränderungen in der demographischen Entwicklung und in der Wirtschaft. Der räumliche Schwerpunkt liegt überwiegend im Innenstadtbereich. In den westlichen Stadtumbaugebieten stehen einerseits die Verbesserung der Infrastruktur und die Entwicklung von Gewerbeflächen im Vordergrund sowie andererseits die Wohnumfeldgestaltung in der Großwohnsiedlung. Neben weiteren Schwerpunkten spielt in Berlin die umfangreiche Träger- und Öffentlichkeitsbeteiligung eine große Rolle sowie ein strategisches Flächenmanagement als Instrument, die Potentiale für die Bewohner nutzbar zu machen.
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Das Bundesland Brandenburg setzt im Stadtumbauprozess auf eine Kombination städtebaulicher Aufwertungs- und Rückbaumaßnahmen, die auf Grundlage gesamtstädtischer Stadtumbaukonzepte und integrierter teilräumlicher Konzeptionen realisiert werden. Der Leerstand in den Stadtumbaukommunen des Landes beträgt 14,3 Prozent (IRS-Befragung 2006). In Brandenburg sind bisher ca. 28.500 Wohnungen abgerissen worden, davon 24.500 im Bund-Länder-Programm.
Mit dem „Masterplan Stadtumbau“ wird durch das Ministerium ein Handlungsrahmen erarbeitet, der der Notwendigkeit ressortübergreifender Zusammenarbeit bei gleichzeitig sinkenden finanziellen Handlungsspielräumen Rechnung trägt. Das Land bietet mit der Publikation „Stadtumbau gestalten: Erfolgsfaktoren für integrierte teilräumliche Konzepte im Land Brandenburg“ eine detaillierte Arbeitshilfe für Stadtumbaugebiete. Die oberste Priorität des Stadtumbauprozesses liegt in Brandenburg in der Stärkung und Weiterentwicklung der Innenstädte als zentraler Einzelhandels- und Dienstleistungsstandort mit einem attraktiven Wohnraumangebot.
Im Rahmen der Förderung des Stadtumbaus zeigt sich eine Maßnahmenkonzentration auf wenige größere Kommunen die, abseits des Berliner Agglomerationsraums, besonders von Bevölkerungsverlusten betroffen sind.
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(Literatur: Land Brandenburg, "Rechts- und Verfahrensinstrumente bei Stadtumbau", PDF, 2,9 MB)


Der Stadtumbau i n Bremen konzentriert sich auf Wohngebiete in Bremen und Bremerhaven.
In der Stadt Bremen wird u.a. die am östlichen Stadtrand liegende Hochhaussiedlung Osterholz-Tenever, welche durch Wohnungsleerstand gekennzeichnet ist über ein ganzheitliches Konzept umgebaut. Die Bausteine des Konzepts bestehen im Wesentlichen aus der Modernisierung, dem Rückbau, der Freiflächenentwicklung, der Wohnumfeldgestaltung, der Öffentlichkeitsarbeit und Marketingstrategien. Die Bündelung der verschiedenen Maßnahmen ist dabei kennzeichnend für das Stadtumbauprojekt.
Bremerhaven als peripher gelegene Großstadt verzeichnet einen flächenhaften Wohnungsleerstand. Der Stadtumbau umfasst hier Aufwertungs- und Umnutzungsstrategien in Wohnungsbeständen der Gründerzeit, der 50er, 60er und 70er Jahre sowie der Umnutzung von öffentlichen Infrastruktureinrichtungen.
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Das Land Hamburg hat die Stadtentwicklung auf das Leitbild der „wachsenden Stadt“ ausgerichtet. Auch in der Freien und Hansestadt Hamburg gibt es ein Nebeneinander und eine Gleichzeitigkeit von Wachstumsprozessen und Schrumpfungsprozessen.
Im Rahmenplan „Sprung über die Elbe“, der auch vorausgegangene teilräumliche und sektorale Entwicklungsplanungen beinhaltet, konnten Strategien und Handlungsoptionen für das Pilotgebiet aus dem ExWoSt Forschungsfeld „Stadtumbau West“ in Wilhelmsburg abgeleitet werden. Der heterogene schrumpfende Hafenstadtteil in einer sonst wachsenden Stadt ist geprägt durch Industrie, Gewerbe, Hafen und Wohnen. Ziel ist durch städtebauliche Investitionen wieder neues attraktives Gewerbe anzusiedeln und eine Verbindung zwischen dem räumlich isolierten Stadtteil und der Gesamtstadt herzustellen. Als weiteres Stadtumbaugebiet ist in Hamburg-Altona der Bereich Bergstraße /Nobistor als anpassungsbedürftiges Bezirkszentrum der 70er Jahre hinzugekommen.
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Im Bundesland Hessen sind besonders kleinere und mittelgroße Kommunen in Nord- und Mittelhessen vom Bevölkerungsrückgang und dem wirtschaftlichen Strukturwandel betroffen.
Einen Großteil der in das Förderprogramm aufgenommenen Städte und Gemeinden bilden daher interkommunale Zusammenschlüsse kleinerer Gemeinden. Diese partnerschaftlichen Zusammenschlüsse, strategische Netzwerke und Allianzen zwischen Verwaltung, Politik, Wirtschaft, gesellschaftlichen Gruppen und Bürgern sind hier die Voraussetzung für einen effizienten Stadtumbau. 2006 wurde eine Publikation der Hessischen Landesverwaltung: „Interkommunale Kooperation - Gemeinschaftsinitiative Stadtumbau in Hessen" veröffentlicht.
Der Handlungsansatz, Ressourcen zu bündeln und Probleme gemeinsam als interkommunale Allianz anzugehen, wird bereits erfolgreich in dem Zusammenschluss Schwalm-Eder-West als Modellvorhaben des ExWoSt Forschungsfeldes „Stadtumbau West“ praktiziert.
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Im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern liegt der Schwerpunkt der Stadtumbaustrategie auf der Aufwertung bzw. einer Kombination von städtebaulichen Aufwertungs- und Rückbaumaßnahmen. Die Leerstandstandsquote ist mit 9,8 Prozent (IRS-Befragung 2006) vergleichsweise gering. In Mecklenburg-Vorpommern sind bisher ca. 12.000 Wohnungen ausschließlich im Rahmen des Bund-Länder-Programms abgerissen worden.
Das Ministerium hat mit dem „STADTUMBAU Netzwerk“ eine Plattform für einen Informationsaustausch bereitgestellt, die den Leitfaden der integrierten Stadtentwicklungskonzepte (ISEK), die wissenschaftliche Auswertung der ISEK's auf Landesebene sowie Hinweise zu fachlichen Veranstaltungen mit Rede- und Diskussionsbeiträgen beinhaltet.
Einen besonderen Stellenwert nimmt in Mecklenburg-Vorpommern die Werkstadtreihe des Infonetzwerkes ein, die sich schwerpunktmäßig mit der Umsetzung und konsequenten Fortschreibung der ISEK's beschäftigt. Mecklenburg-Vorpommern bezieht nahezu alle Städte mit mehr als 10.000 EW und eine vergleichsweise hohe Zahl kleinerer Kommunen, die häufig in besonderem Maße von Wohnungsleerstand betroffen sind, in das Programm „Stadtumbau Ost“ ein.
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Das Bundesland Niedersachen stellte mit 2008 Haushaltsmittel zur landeseigenen Gegenfinanzierung der Bundesfinanzhilfen des Bund-Länder-Programms „Stadtumbau West“ zur Verfügung. Der Einstieg in das Programm erfolgte mit einem Projekt in Hannover.
Das Land beteiligt sich aber bereits mit den Pilotprojekten der Städte Wilhelmshaven und Salzgitter am Forschungsvorhaben ExWoSt-Stadtumbau West seit 2002.
Wilhelmshaven, als peripher gelegene Mittelstadt mit hohem Wohnungsleerstand in einem Gründerzeit- und einem 40er-Jahre-Stadtteil, konzentriert sich auf den Umbau von Wohngebieten. Kennzeichnend ist hier ein „stadtweites Dialogverfahren“ für die Auseinandersetzung mit Schrumpfungsprozessen und Unterstützung von Gebäudeeigentümern bei der zielgruppenspezifischen Anpassung ihrer Bestände.
Salzgitter, als Großstadt mit dezentraler Siedlungsstruktur und hohem Wohnungsleerstand, setzt auf die Anpassung von Mietwohnungsbeständen unterschiedlicher Baualtersklassen.
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Das Bundesland Nordrhein-Westfalen ist seit vielen Jahren mit regional erheblichen Bevölkerungsrückgängen und den Folgen des wirtschaftstrukturellen Wandels konfrontiert. Die größten Handlungsfelder stellen in Nordrhein-Westfalen die Reaktivierung und Umnutzung von Brachflächen, die Anpassung von Wohnungsbeständen sowie die nachhaltige Entwicklung der Innenstädte dar.
Die Innovationsagentur Stadtumbau NRW, die im Rahmen des Stadtumbauprozesses eingerichtet wurde, ist ein Kooperationsverband von über 20 Nordrhein-Westfälischen Programmkommunen. Die Arbeit wird durch einen Lenkungskreis begleitet und strukturiert, der sich aus den teilnehmenden Kommunen, den jeweils zuständigen Bezirksregierungen sowie des Landesministeriums zusammensetzt.
Die Stadtumbaustrategie der Pilotstadt Gelsenkirchen wurde im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfeldes Stadtumbau West begonnen. Als Großstadt mit hohem Wohnungs- und Einzelhandelsleerstand sowie hohen Arbeitsplatzverlusten, stützt sie sich u.a. auf die Entwicklung von Strategien zum Umgang mit nicht ausgelasteten innerstädtischen Wohnbeständen und Infrastruktureinrichtungen.
Die Mittelstadt Oer-Erkenschwick setzte auf den Teilabriss der durch hohen Leerstand gekennzeichneten innerstädtischen Hochhaussiedlung „Schillerpark“bei gleichzeitiger Aufwertung des verbleibenden Wohnungsbaubestandes. Entsprechende Maßnahmen wurden zwischenzeitlich erfolgreich durch die Eigentümerin der Bestände umgesetzt.
Essen hat mit starken Bevölkerungsrückgängen zu kämpfen. Das im ExWoSt Forschungsfeld erarbeitete Stadtentwicklungskonzept „Essen-Perspektiven 2015+“ befasst sich daher mit flächenbezogenen Strategien in den Bereichen Wohnen, Gewerbe und Infrastruktur.
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Das Bundesland Rheinland-Pfalz ist durch eine Vielzahl kleiner Städte und Gemeinden geprägt. Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e.V. ist ein Kooperation des Ministeriums des Inneren und für Sport und der Technischen Universität Kaiserslautern. Sie ist zuständig für das Projekt „Modellstädte zur langjährigen Beobachtung der kommunalen Handlungsfähigkeit in Rheinland-Pfalz“, die die Wirkungen von Umstrukturierungsprozessen u.a. in Stadtumbaugebieten erfasst und neue übertragbare Ansätze entwickelt. Diese sollen den betreffenden Städten eine Erleichterung bieten mit den Konsequenzen der demographischen Entwicklung umzugehen. Insbesondere die großen Mittelstädte des Landes sind die Handlungskulisse des Stadtumbaus in Rheinland-Pfalz.
Im Rahmen des Forschungsvorhabens „Stadtumbau West“ beschäftigt sich die Stadt Pirmasens, als peripher gelegene Mittelstadt, mit dem Ziel der Revitalisierung innerstädtischer Industrie- und Wohnbrachen, der Aufwertung im öffentlichen Raum und der Anpassung des Wohnbestandes.
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Im Bundesland Saarland werden mit dem Programm „Stadtumbau West“ vor allem solche Städtebaumaßnahmen gefördert, die zur Stärkung der Innenentwicklung und zur Optimierung der öffentlichen und privaten Infrastruktur beitragen.
Förderschwerpunkte liegen hier insbesondere in Völklingen, in der Landeshauptstadt Saarbrücken sowie in den Städten Neunkirchen, Homburg, Saarlouis und St. Ingbert. 2005 ist ein Leitfaden zur Ausgestaltung des Städtebauförderprogramms „Stadtumbau West“ als Handlungsrahmen für das Saarland entwickelt worden.
In Völklingens Innenstadt, mit flächenhaften Industriebrachen und Wohnungsleerständen, wird die Strategie verfolgt durch städtebauliche Investitionen und Imagekampagnen die Innenstadt als Wohn-, Einzelhandels- und Dienstleistungsstandortes zu stärken.
Der Stadtumbau im Modellvorhaben Saarbrücken-Burbach, als schwerindustriell geprägter, benachteiligter Wohnstadtteil in Nachbarschaft zu einem hochwertigen Dienstleistungspark, fußt auf städtebaulichen Aufwertungsmaßnahmen zur Aufhebung der Polarisierung zwischen den Gebieten und der Entwicklung einer Standortgemeinschaft der örtlichen Eigentümer und Geschäftsinhaber.
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Der Umfang und die Auswirkungen des Demographiewandels waren im Bundesland Sachsen stärker und früher zu erleben als anderswo. Daher wurden bereits seit dem Jahr 2000 Mittel aus einem landeseigenen Rückbauprogramm zur Verfügung gestellt und ab 2002 mit dem Bund-Länder-Programm „Stadtumbau Ost“ ergänzt. In Sachsen sind bisher ca. 63.000 Wohnungen abgerissen worden, davon 49.000 im Bund-Länder-Programm. Eine Besonderheit liegt deshalb darin, dass der Abriss von ca. 14.000 Wohnungen im Rahmen eines speziellen Landesprogramms gefördert worden ist.
Das Land Sachsen versucht den besonders hohen Leerstand von 16,2 Prozent (IRS-Befragung 2006) mit integrierten regionalen Anpassungs- und Entwicklungsstrategien zu begegnen, wobei ein deutlicher Schwerpunkt auf Rückbaumaßnahmen zu erkennen ist.
Die Expertenkommission „Demographischer Wandel Sachsen“ erarbeitete im Herbst 2006 in ihren Empfehlungen zur Bewältigung des demographischen Wandels den „Kompass Sachsen 2030“ als Impulsgeber für eine breit angelegte Debatte.
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Im Land Sachsen-Anhalt liegt die Prioritätensetzung des Stadtumbaus auf dem Rückbau dauerhaft leerstehender und nicht mehr benötigter Wohngebäude, häufig in Kombination mit Aufwertungsmaßnahmen. Sachsen-Anhalt hat mit 16,7 Prozent den höchsten Wohnungsleerstand in einem Bundesland (IRS-Befragung 2006). In Sachsen-Anhalt sind bisher ca. 34.000 Wohnungen abgerissen worden, ausschließlich im Bund-Länder-Programm.
Zum Anstoß des Stadtumbauprozesses führt die Landesregierung die Internationalen Bauausstellung (IBA) „Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010“ durch, die von der Stiftung Bauhaus Dessau und der Landesentwicklungsgesellschaft SALEG organisiert wird. Die Dokumentation, Beobachtung und Auswertung von Prozessen des Stadtumbaus ist eine wesentliche Aufgabe der IBA mit dem Ziel, aus den beteiligten Städten übertragbare exemplarische Lösungen für den Stadtumbau aufzuzeigen. Der IBA „Stadt Monitor“, als Instrument der digitalen Datenpflege, dokumentiert dabei laufend die Auswertung von Prozessen des Stadtumbaus im Land.
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Im Land Sachsen-Anhalt gibt es eine eigene Homepage der "Begleitforschung Stadtumbau Ost Sachsen-Anhalt"
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Im Bundesland Schleswig-Holstein sind solche Programmkommunen in die Förderung aufgenommen worden, die mit Einwohnerrückgängen zu kämpfen haben aber auch in anderen Bereichen vor strukturellen Herausforderungen stehen (Revitalisierung militärischer oder gewerblicher Brachen). Schwerpunktmäßig werden hier die innerstädtischen Brachflächen mit zuklärender Folgenutzung sowie der Anpassungsbedarf in der Wohnraumversorgung gefördert. Entsprechende Stadtumbau relevante Handlungsfelder werden vom Bundesland eher im Kontext größerer Städte gesehen (Schwerpunkt in Kommunen mit mittel- oder oberzentraler Funktion).
Die Stadtumbaustrategie der Pilotstadt Lübeck konzentriert sich auf den Abriss, die Neuordnung und Aufwertung des Wohnungsbestandes der durch hohen Leerstand gekennzeichneten Hochhauswohnsiedlung im Stadtteil Buntekuh.
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Im Bundesland Thüringen liegt der Schwerpunkt der Stadtumbaustrategie auf der Aufwertung der historisch gewachsenen Innenstädte bzw. einer Kombination von städtebaulichen Aufwertungs- und Rückbaumaßnahmen. Der Wohnungsleerstand liegt mit 11,1 Prozent (IRS-Befragung 2006) im Mittelfeld der ostdeutschen Länder. In Thüringen sind bisher ca. 28.000 Wohnungen abgerissen worden, davon 23.500 im Bund-Länder-Programm.
Die verbliebene Nachfrage wird dazu mittelfristig auf Bereiche gelenkt, die in ihrer Perspektive als „stabile Gebiete“ gestärkt werden sollen. 2002 wurde vom Ministerium für Bau und Verkehr eine Begleitforschung zum Stadtumbau in Thüringen eingerichtet, die sich aus Stadtplanern, Wohnungswirtschaftlern, Sozial- und Infrastrukturplanern zusammensetzt. Deren kontinuierliche Auswertung der Stadtumbauergebnisse bildet die Grundlage für die zielgerichtete Förderstrategie des Landes und bietet eine Plattform des intensiven Erfahrungsaustauschs mit den Programmstädten und dem Thüringer Ministerium.
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(Literatur: Infoheft Land Thüringen, "Städtebauförderung 2005 in Thüringn ", PDF, 88 KB)

Projektleitung:
Dr. Manfred Fuhrich
Site-Administrator:
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Letzte Änderung: 18.06.2010 |